Gummiköder reparieren und umgestalten

 

 
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Gummifisch loeten Bild 1

Wer kennt das nicht, man ist beim Angeln und es ist weit und breit kein Angelladen. Der letzte oder einzige Gummiköder den die Fische mögen ist ramponiert und rutscht dauernd vom Haken.
In diesem Fall benötigt man nur ein Feuerzeug (am besten ein Sturmfeuerzeug) und einen größeren Haken oder eine Büroklammer.

Gummifisch loeten Bild 2

Der Köder wird als erstes abgetrocknet. Dafür legt man ihn am Besten in ein Tuch und drückt es zusammen. So wird auch die Feuchtigkeit die sich im Köder befindet größtenteils entfernt. Der Köder wird nun so gehalten, dass die defekte Stelle möglichst weit aufgebogen ist. Diese Stelle wird mit dem Feuerzeug erwärmt bis der Gummi schmilzt aber nicht brennt (lässt sich ausblasen). Beim nächsten Schritt ist etwas Vorsicht geboten, da der geschmolzenen Gummi etwas warm ist.

Gummifisch loeten Bild 3

Der Köder wird wieder in die richtige Form gebracht und die defekte Stelle so stark zusammen gedrückt, bis der noch geschmolzene Gummi etwas austritt. Nach dem Auskühlen ist er dann wieder einsatzbereit. Ist der Köder im Innern durch das Auffädeln defekt kommt der Haken oder die Büroklammer zum Einsatz. Diese hält man mit einer Zange oder Aterienklemme und erhitzt ein Ende mit dem Feuerzeug. Mit diesem wird dann der Gummi im Innern geschmolzen. Nach dem Rausziehen wird der Köder zusammengedrückt.

Mit Hilfe dieser Schweißtechnik lassen sich auch neue Köder herstellen. Zum Beispiel kann man einen normalen Twister mit einem zweiten Schwanz versehen. Auch einem Frosch, dem ein Hecht die Beine gestohlen hat, kann durch einen Schwanz ein zweites Leben als Kaulquappe ermöglicht werden. Der dritte Köder ist ein Doppelmogambo. Der Haken wurde mit einem Krautschutz versehen. So kann dieser Köder in Krautreichen Gewässern eingesetzt werden. Durch sein geringes Gewicht läuft er an der Wasseroberfläche und macht durch den doppelten Schwanz eine ordentliche Welle.
Ihr seht der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Viel Spaß beim Basteln.

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      Kontakt: bernd@stegangler.de